Glückshormone, inklusive!

Eine Parabel über den Zwang zum ständigen Glücklichsein. Ein Theaterstück gespielt vom Kurs Darstellendes Spiel JG 11 unter der Leitung von Frau Jürgens. 

Freitag, 24.05.2013
Neues Theater, 19:30
Erwachsene 4€ / Schüler 2€

Kurzinformationen zum Stück:
Eine bitterböse Zukunftsvision: Wer durch Nachdenken, Unglücklichsein, Einsamkeit, Ängste, Zorn oder Fragen auffällt und stört, kommt ins Heilheim Heiterkeit. Dort passen viele Ärzte auf, dass niemand aus der Reihe tanzt auf dem Weg zur vollkommenen Harmonie, zur harmonischen Vollkommenheit. Mit Glückshormonen, ausgiebigem Fernsehkonsum, albernem Tanzen und Turnen werden die „Patienten“ genormt. Einzelne „Resistente“, die noch ihren alten Erinnerungen oder Gefühlen nachhängen, werden mit roher Gewalt zurück in die Herde gezwungen. 

Es spielen:
Patientin 1: Mareke Potinius Dr: A: Reik Christians
Patientin 2: Lydia Württemberger Dr. B: Lars Bröhl
Patientin 3: Julia Storms Dr. C: Consuelo Jürgensen
Patientin 4: Anna-Lena Visher Dr. D: Wiebke Laser
Patientin 5: Laura à Tellinghusen Dr. E: Hendrik Wiarda
Patientin 6: Jasmin Onnenga Aufseherin: Wiebke Laser
Patientin 7: Laura Martin Inspektor: Steffen Oostinga
Patientin 8: Corinna Plumeyer 


Update: In der EZ ist ein Vorbericht und ein Bericht zu dem Stück erschienen, welche in unserem Pressespiegel eingesehen werden kann.

Bericht über die Wochenendakademie „Theater“ am 13.04.2013 in Emden

Am vergangenen Sonnabend fand am Johannes-Althusius-Gymnasium in der Hauptstelle in Emden die 3. „Wochenendakademie Pewsum“ statt. Diesmal drehte sich alles um das spannende Thema Theater. Geleitet wurde diese Wochenendakademie von Folke Jürgens und Sven Marten, die beide das Fach „Darstellendes Spiel“ am JAG unterrichten, unterstützt wurden sie von Jonas Koch und dem Leiter der Außenstelle Pesum, Albert Alberts-Tammena.

Nach einer kurzen Phase des gegenseitigen Kennenlernens haben 28 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Grundschulen in Emden und der Krummhörn und auch des Johannes-Althusius-Gymnasiums einen ganzen Tag lang Theaterluft geschnuppert.

Neben Übungen und Spielen zum Umgang mit Körper und Stimme konnten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Szenen die unterschiedliche Wirkung von Gestik und Mimik erproben.


Nach der Mittagspause, die auch in Form einer kleinen Inszenierung vorbereitet war (Essen an Thementischen z.B. „Sternerestaurant“, „Neandertaler“ und „Picknick im Grünen“) bekamen die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, in vier unterschiedlich dekorierten Räumen kleine Szenen zu erfinden und dazu aus den vorliegenden Materialien selber ein passendes Bühnenbild zu bauen. Für die Themen "Im Märchenwald", "Schlaraffenland", "Im Restaurant" und "Im Krankenhaus" lagen ihnen dazu nur Figurenbeschreibungen und einige passende Requisiten vor. Mit großer Begeisterung nahmen alle Kinder diese Herausforderung an und überraschten mit Einfallsreichtum und spannenden Geschichten: die Räume wurden perfekt dekoriert und die Szenen waren spielerisch von einer Qualität, die für diese Altersstufe nicht selbstverständlich ist.


Anschließend führte ein kleiner Ausflug in das „Neue Theater“.

Dort gab Herr Thon von der Nordseehalle viele interessante Informationen über technische Besonderheiten im Theater und die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, einmal selbst im Rampenlicht auf der Bühne zu stehen. In der Garderobe hatten Herr Marten und Frau Jürgens zahlreiche Kostüme deponiert, die von allen mit viel Spaß anprobiert wurden. Danach durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen kurzen Auftritt im Kostüm auf der ausgeleuchteten großen Bühne versuchen.



Zurück in der Schule stand die Inszenierung einer Fabel auf dem Programm; in unterschiedlichen Gruppen wurden die Geschichten „Der alte Löwe“ und „Der Affe als Schiedsrichter“ geprobt und am Ende des Akademie - Tages vor den Eltern und anderen Interessierten aufgeführt. Für einen kräftigen Schlussapplaus kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne.

Alles in allem war der Theatertag eine inspirierende und interessante Erfahrung, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat!

Sein oder Nichts sein

Am Donnerstag, den 07.03.2013 um 19.30 Uhr, führt der Kurs „Darstellendes Spiel 11/12“ unter der Leitung von Frau Jürgens das Stück "Sein oder Nichts sein" im Neuen Theater auf. Der Kartenvorverkauf (2€/4€) startet ab Mo., 04.03.


 

Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, nach Antworten auf die zentralen Fragen des eigenen Seins hat sich eine bunt zusammengewürfelte Gruppe für ein Wochenendseminar bei „Être“ angemeldet. „Être“ ist eine Organisation, die eben genau dies verspricht – Antworten zu geben und Sinn- und Selbstfindung zu ermöglichen.
Unter Einbeziehung gängiger Coaching - Methoden beschreiten die Gebrüder Schreiber mit ihren Klienten einen ganz eigenen Weg, der im Übrigen auch nicht ganz billig ist!
Der Journalist Malcom von Hirschhausen nimmt an dem Seminar aus beruflichem Interesse teil; er recherchiert das Thema „Sekten“ und stößt dabei auf „Être“.
Was genau geschieht im Rahmen dieser „Seminare“? Wird den Teilnehmern wirklich geholfen, ihre Probleme zu lösen? Geht es nicht letztlich nur darum, mit allzu-menschlichen Problemen Geld zu verdienen? Von Hirschhausen ist sogar sicher, dass es sich bei "ETRE" um eine kriminelle Vereinigung handelt, die Seminarteilnehmer in die seelische Abhängigkeit treibt, um sie dann als so genannte Trainer im Dienst von "ETRE" für die Weiterverbreitung der entsprechenden Seminare arbeiten zu lassen.
Um nicht als "Schnüffler" erkannt zu werden, muss der Journalist alle Übungen zur Selbsterfahrung mitmachen und gerät dabei in einen Selbsterfahrungsprozess, der nicht ohne Folgen bleibt!

Der Kurs „Darstellendes Spiel 11/12“ unter der Leitung von Frau Jürgens führt das Stück auf am kommenden Donnerstag, den

07.03.2013 um 19.30 Uhr
im Neuen Theater

Karten gibt es für 2 € /4 € ab Mo., 04.03.

Just Talking – A play in 5 colours

Am 23.01. (Mi) führt der DS-Kurs von Herrn Borchers im Neuen Theater um 19.30 Uhr (Einlass ab 19.00) das Stück "Just Talking" auf. Einige wissenswerte Fakten haben wir hier zusammengestellt.

 


 

1966 riss ein junger Dramatiker namens Peter Handke die Theaterwelt aus Ihrer Lethargie. Er nahm vier Schauspieler, nannte sie „Sprecher“ und ließ sie… nun ja, sprechen. Eine Geschichte wurde nicht erzählt, es gab keine Abenteuer, keine Love-Story, keine Grundlagen dramatischer Gestaltung, keine Exposition, keinen Klimax, kein retardierendes Moment.
Und vor allem – kein Moralgefasel.

Handkes Stück „Publikumsbeschimpfung“ wurde ein riesiger Erfolg, und ein Skandal gleichermaßen. Unser Stück ist von Handke inspiriert, nicht mehr, nicht weniger.

Zum Inhalt - siehe Überschrift - gibt es übrigens nichts zu sagen, da wir auf selbigen konsequent verzichtet haben. Falls der geneigte Zuschauer dennoch eine Botschaft ausmachen kann, so irrt er. Wir haben keine Botschaft. Der Zuschauer muss nichts lernen. Er muss nur hören.

Wir sind lediglich Sprecher, haben nichts und können nichts und werden nie etwas sein.

Am 23. Januar erwartet den Zuschauer ein Experiment. Es ist leise und laut, schnell und langsam, cool und langweilig, voller Anspruch und doch nur eine Lachnummer.

Wir spielen auf Englisch. Französisch können wir nicht. Und Deutsch noch weniger. Wörterbücher sind nicht notwendig. Wir spielen, wenn wir uns nicht gerade versprechen, oder den Text vergessen, einigermaßen verständlich.
    
Mi, 23.01.2013
Neues Theater um 19.30 Uhr.
Einlass ist ab 19.00


Dateien:

13.01.23_Plakat_Just_Talking.pdf115 K