Das Fach Niederländisch

Dieser Fachgruppe gehören zur Zeit folgende Lehrerinnen und Lehrer an:

Herr Dr. Fühner

Die Fachgruppe wird geleitet von Herrn Fühner.

Die Curricula für das Fach Niederländisch

Kerncurriculum Sek.I

Kerncurriculum Sek.II

Fachräume

Unsere Fremdsprachenräume befinden sich im Hauptgebäude unter den Nummern:  2014 und 2019.

Schulbücher des Faches Niederländisch

In den Jahrgängen 10 bis 11 wird mit dem Schulbuch Welkom (Schul- und Arbeitsbuch) des Klett-Verlages gearbeitet.

Bereitzuhaltendes Unterrichtsmaterial

- Lektüren (teilweise leihbar)

- Wörterbuch

Leistungsbewertung

Nach Beschluss der Fachkonferenz gelten für das Fach Niederländisch folgende Gewichtungen (schriftlich/mündlich): 40%,60%

Austausch

In diesem Jahr führt das JAG zum ersten Mal einen Austausch mit der niederländischen Partnerschule aus Den Burg (Texel) durch.
Für den Austausch konnten sich Schüler/innen aus dem 11. Jahrgang melden, die das Fach Niederländisch belegen.
In der letzten Woche waren nun unsere niederländischen Austauschpartner zu Gast in Emden - im Juni geht es dann für uns nach Texel.

Einen kleinen Bericht finden sie hier.

Bericht: Schüleraustausch Texel

Montag

Morgens sind wir um halb neun vom Hauptbahnhof in Emden losgefahren. Nach fünfeinhalb Stunden Fahrt mit Zug, Bus und Fähre sind wir dann endlich am Hafen von Texel angekommen. Wir wurden sofort von unseren Austauschpartnern herzlich begrüßt und sind danach zum Essen in die Gastfamilien gefahren. Im Anschluss daran sind einige in die Innenstadt von Den Burg gegangen, um diese dann zu besichtigen.

Abgerundet wurde der erste Tag mit dem Film „Pitch Perfect 2“, der auf Englisch mit niederländischen Untertiteln gezeigt wurde.

Dienstag

Am Dienstag durften wir uns einen Einblick in die niederländische Schule verschaffen. Wir wurden freundlich vom Schuldirektor begrüßt und willkommen geheißen.

In der ersten Stunde hatten wir „mentorenles“. In dieser Stunde hat jeder Schüler Zeit, ein intensives Gespräch mit dem Lehrer zu führen. Außerdem gibt die Stunde die Chance, mit dem Lehrer Probleme zu besprechen und diese gegebenenfalls zu klären.Dort können die Schüler auch Hausaufgaben machen und Fragen dazu stellen.

Außerdem wurden wir von unseren Austauschschülerinnen durch die Schule geführt.

Die Schule ist nicht mit unserer zu vergleichen, denn da die Einwohnerzahl Texels bei 15.000 liegt, gibt es auch nicht so viele Schüler.

In der ersten Etage findet der Unterricht der Hauptschüler statt, in der zweiten der Unterricht der Realschüler und in der dritten sind die Gymnasiasten untergebracht.

Jeder Schüler hat einen eigenen Spind und die Schüler haben die Möglichkeit, bei schönem Wetter den Balkon zu nutzen.

So wie bei uns gibt es Fachräume für Chemie, Biologie, Musik, Physik, Kunst und so weiter.

Die Höhe der Stühle ist praktischerweise verstellbar, jedoch hat die Schule statt einer Klingel eine Milchglocke, die von der Mensabediensteten betätigt wird. Dennoch klingelt es nur am Ende der Pause, nach einer Stunde müssen die Schüler selbst in den Raum gehen, in dem die nächste Stunde stattfindet.

Eine Schulstunde dauert 50 Minuten und es gibt sowohl Einzelstunden als auch Doppelstunden.

Der Unterricht verläuft ziemlich locker, da die Schüler die Lehrer mit dem Vornamen ansprechen und ihn duzen dürfen. Während der Stunde arbeiten einige Schüler an ihren Präsentationen für ein anderes Fach, man meldet sich nicht, wenn man etwas sagen möchte, sondern ruft einfach rein. Es gibt keine mündlichen Noten, daher gibt es auch kaum Disziplin und die Konzentration ist ziemlich schwach. Der Lehrer redet die meiste Zeit und versucht damit, den Schülern etwas beizubringen. Die Schüler sind eher auf sich alleine gestellt, da sie zuhause vieles nacharbeiten müssen, um eine gute Arbeit zu schreiben. Folglich hat man nicht wie bei uns die Chance, seine Note durch die mündliche Beteiligung aufzubessern.

Wir wurden freundlicherweise im Unterricht einbezogen und uns wurden Aufgaben gegeben. Die Lehrer haben uns Fragen gestellt und somit ihr Interesse gezeigt.

Nach der Schule sind wir mit dem Fahrrad zum Ecomare gefahren, das ist eine Seehundstation, in der man Seehunde und Schweinswale zu Gesicht bekommt.

Abschließend sind wir zum Strand gefahren und da es ziemlich kalt und windig war, haben wir uns in ein modernes Strandcafé gesetzt. Unsere Austauschschüler sind dann noch nachgekommen, somit saßen wir alle gemütlich zusammen.

Abends waren alle bei einer Austauschschülerin zum Wrapsessen eingeladen und haben den Abend mit einem Film ausklingen lassen.

Mittwoch

Am Mittwoch hatten wir die ersten beiden Stunden Unterricht. In der ersten Stunde hatten wir eine, hier mit einer Nachhilfestunde vergleichbare Unterrichtsstunde und in der zweiten Stunde Biologie. Danach hatten wir in der dritten und vierten Stunde ein Sprachtraining mit unseren Austauschschülerinnen. Dort haben wir uns auf den nächsten Tag vorbereitet.

Im Anschluss an das Sprachtraining sind wir mit ausgeliehenen Tandems zum

Jutter-Museum gefahren. Dort sind Sachen ausgestellt, die im Laufe der Jahre an Texels Strand gespült wurden. Hier gab es von 277 Tennisbällen bis hin zu Schiffswracks alles zu sehen.

Danach sind wir zu De Slufter gefahren. Dies ist ein Naturschutzgebiet auf Texel. Am Slufter haben wir gepicknickt und haben etwas in einem Café getrunken. Als alle fertig waren, sind wir wieder zur Schule gefahren.

Unsere Austauschschüler mussten nun ein Abschlussgrillen für die Abiturienten vorbereiten. Das Motto war „The 80´s“. Währenddessen waren wir Deutschen in Den Burg. Um 18:00 begann das Fest und immer mehr verkleidete Abiturienten trudelten ein. Mit einem leckeren Barbecue und passender 80´s-Musik war dies ein schöner Abschluss für einen sehr schönen und lustigen Tag.

Donnerstag

Am Donnerstag hatten wir in den ersten beiden Stunden Unterricht. In der ersten Stunde hatten wir wieder „mentorenles“. In der zweiten stand dann Mathe auf dem Plan.

Danach sind wir deutschen Austauschschüler jeweils zu zweit nach Den Burg gefahren und sollten dort in verschiedenen Geschäften Dialoge üben. Die Mitarbeiter in den Läden waren darauf vorbereitet und wir haben ein paar Fragen gestellt bekommen, die wir dann beantworten mussten. Das war ein richtig gutes Sprachtraining, da wir versuchen mussten, uns richtig auszudrücken und ein richtiges Gespräch zustande gekommen ist.

Mittags sind wir in Oudeschild, einem anderen Ort auf Texel, essen gewesen.

Später ging es dann mit einem Krabbenkutter aufs Meer. Nach zwei Stunden war der Spaß dann auch schon wieder vorbei.

Im Anschluss sind alle mit ihren Austauschschülern nach Hause gefahren.

Um 18:00 hat eine Austauschschülerin ein Barbecue vorbereitet. Sowohl die Schüler als auch die Lehrer hatten einen schönen Abend, den wir mit einem Lagerfeuer, warmen Marshmallows und Gesang ausklingen lassen konnten.

Freitag

Am Freitag begann der Tag mit vier Stunden Unterricht. In der ersten Stunde stand Englisch auf dem Plan. Die zweite und dritte Stunde hatten wir Deutsch, wo wir die Kursteilnehmer bei einem Deutschland-Quiz besser kennenlernen konnten. Im Anschluss an die Stunden sind einige nochmal nach den Burg gefahren und konnten dort noch ein wenig entspannen.

Danach haben wir uns alle wieder in der Schule zu einer kleinen Stärkung versammelt, bis es dann ein letztes Mal zum Hafen ging und damit der Abschied von unseren Austauschschülern nahte.

Bericht über den ersten Austausch Emden-Texel

 

Montag

Montag hatten wir bis um 13 Uhr regulären Unterricht. Anschließend haben wir unsere Austauschschülerinnen in der Mensa begrüßt und sie zu uns nach Hause gebracht. Dann hatten wir Zeit ihnen, unser Haus zu zeigen und ihnen unsere Familie vorzustellen. Um 17 Uhr haben wir uns gemeinsam zu einer zwei stündigen Paddel-Tour durch die Emder Kanäle getroffen. Als diese beendet war, sind wir wieder nach Hause gefahren und hatten noch etwas Zeit, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Dienstag

Der zweite Tag des Austausches startete mit einer Begrüßung von Herrn Stracke, dem Schulleiter des JAGs. Anschließend besuchten die Schülerinnen aus Texel zum ersten Mal den deutschen Unterricht. Dabei bemerkten sie die „altmodische“ Ausstattung der Schule (GaT), da man dort, im Gegensatz zu deren modernen Schule, mit Kreide schreibt und noch Tageslichtprojektoren benutzt. Auch fanden sie es merkwürdig, dass wir, zum Beispiel nach einem Referat, auf die Tische klopfen statt wie sie klatschen. Zudem ist ihnen aufgefallen, dass die Schüler viel motivierter seien. Der Grund dafür ist, dass wir mündliche Noten bekommen, wohingegen das Verhalten und die Mitarbeit der Niederländer nicht bewertet wird.

Nach dem Unterricht gingen wir in die Stadt, um unseren Austauschschülerinnen bei einer Stadtrallye Emden zu zeigen. Hierbei ging es unter anderem zum Otto Huus und zum Delft. Abgeschlossen wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen bei „Bittners Fischspezialitäten“. Danach haben wir an einer kurzen Führung durch die Ausstellung zu Paul Klee in der Kunsthalle teilgenommen und bekamen dann eine Aufgabe, durch die wir uns näher mit einem seiner Werke beschäftigten. Das Tagesprogramm endete mit der Verteilung von Eisgutscheinen an die Sieger der Stadtrallye.

Diese wurden dann auch gleich eingelöst, wobei die Niederländerinnen zunächst sehr begeistert von der großen Auswahl an Eisbechern waren, da es diese so bei ihnen nicht gibt.

Zum Abschluss des Tages trafen sich abends alle im Grand Café, wo wir uns viel unterhielten und besser kennenlernen konnten.

Mittwoch

Der Tag begann mit einer Doppelstunde Niederländisch-Unterricht. Sina und Lina haben ihr Referat über Hannie Schaft vorgetragen. Danach haben wir gemeinsam mit den Austauschschülerinnen die typischen Verhaltensweisen des alltäglichen Lebens in den Niederlanden mit denen in Deutschland verglichen und interessante Unterschiede festgestellt.

Um 10.00 Uhr haben sich alle am Lehrerzimmer zusammengefunden, um dann den vorläufigen Plan für die kommenden Stunden zu besprechen. Zunächst gingen wir in Kleingruppen zum Hauptbahnhof, von wo aus wir nach Norden gefahren sind. Nach etwa zwei Stunden Aufenthalt in der Norder Innenstadt besuchten wir das in Ostfriesland bekannte Teemuseum. Dort durften wir an einer traditionellen Teezeremonie teilnehmen, bei der uns der typisch ostfriesische Ablauf des Teetrinkens gezeigt wurde. Die Leiterin der Teezeremonie war sehr nett und hat alle wichtigen Aspekte ausführlich erklärt. Danach hatten wir noch Zeit, das dazugehörige Museum genauer zu betrachten.

Nach einer kleinen Fotosession bei einer nahe gelegenen Kirche machten wir uns auf den Rückweg.

In Emden angekommen verabschiedeten wir uns von den Lehrern und ein Großteil der Gruppe steuerte die Eisdiele Venezia an. Dort saßen wir etwa zwei Stunden gemütlich in der Sonne und genossen den Nachmittag. Einige gingen abends noch bei La Trattoria Pizza essen und schlossen somit einen ereignisreichen Tag ab!

Donnerstag


Am Donnerstag waren wir morgens für eine Stunde in der Schule. Danach sind wir zu dem VW-Werk Emden gefahren. Dort haben wir eine ca. zweistündige Führung bekommen und waren in den Hallen 1, 2 und 3. Die anderen Hallen konnten wir nicht besichtigen, da das Gelände zu groß ist und die Zeit nicht ausgereicht hätte.

Nach dem VW-Werk sind wir direkt zum Bahnhof gefahren und sind von dort aus mit dem Zug um 12:18 Uhr nach Oldenburg gefahren. Nach der ca. einstündigen Fahrt nach Oldenburg haben wir uns dort in Gruppen aufgeteilt und sind entweder in ein Café oder shoppen gegangen. Wir sind ungefähr drei Stunden in Oldenburg gewesen. Als wir wieder in Emden waren, sind wir nach Hause oder in die Stadt gegangen. Zuhause haben einige einen Salat für den Abend vorbereitet.
Um 19:00 Uhr haben wir uns dann alle am JAG getroffen, zu einem gemeinsamen Abschlussgrillen. Aber einige von uns fanden, dass der Abend viel zu schnell vorbei ging und so haben wir uns noch entschieden, ein Eis essen zu gehen.
Es war ein sehr toller und interessanter Tag und ein gelungener letzter Abend, der einen schönen Abschluss der Woche geboten hat.

Freitag

Freitag hatten wir von der ersten bis zu vierten Stunde Unterricht, an dem die Austauschschülerinnen erneut teilgenommen haben. Eine Evaluation folgte nach dem Unterricht, in der jeder ein Feedback über den Austausch abgeben konnte. Positive als auch negative Aspekte wurden notiert, um einen weiteren Austausch verbessern zu können. Um halb eins haben wir uns zu einem letzten gemeinsamen Mittagessen in der Mensa getroffen. Es gab Gulasch mit Kartoffeln und für die Vegetarier Salat, zum Nachtisch bekamen wir eine Kiwi und leckere deutsche Berliner.
Danach haben wir uns von unseren Austauschschülerinnen verabschiedet und sie zum Bulli gebracht.
Wir freuen uns schon auf unseren Besuch auf Texel im Juni.